Bautagebuch Familie Baumhäkel / Liebert aus Chemnitz
Träumereien
Wir waren schon oft an dem brachliegenden Gelände, ca. 500 m Luftlinie von unserer Mietwohnung entfernt, vorbeigegangen. Vor einigen Jahren befand sich hier das Betriebsgelände einer Gießerei, doch davon zeugten nur noch Ruinen und zwei einsam in den Himmel ragende Schornsteine. Ich hatte schon mehrfach zu meinem Lebensgefährten gesagt, dass man doch hier ein paar schöne Einfamilienhäuser hinbauen könnte, aber er schüttelte nur mit dem Kopf und lachte, so nach dem Motto: Frauen und deren Träumereien. Eines Tages stand jedoch tatsächlich eine Bautafel da! Und was war darauf zu lesen? Richtig - „Hier entstehen Einfamilienhäuser.“ Das war ja ein Ding! Es war Anfang Juni 2009, als wir das erste Mal bei hanlo und Herrn Schmidt in Dölzig anriefen. Und zwei Wochen später saßen wir bei ihm im Büro und wurden von einer Flut an Informationen überrollt. Wir reservierten also zunächst ein Grundstück und fuhren, mit dem Hausgedanken „schwanger“, erst mal in den Urlaub.
Es wird ernst
Aus dem Urlaub zurück, stand der Entschluss fest - wir bauen ein Haus. Da wir uns jedoch vorher nie ernsthaft mit diesem Thema beschäftigt hatten, gab es in den folgenden Wochen viel zu überlegen und zu entscheiden - wie groß soll das Haus sein, mit Keller oder ohne, welche Art Heizung, wie soll der Grundriss aussehen, wie viel darf es kosten usw. usf.. Nach einigen langen Abenden im Internet hatten wir uns dann schließlich für das hanlo-Einfamilienhaus Living 125 entschieden. Die Dachkonstruktion und der Erker würden allerdings etwas anders aussehen, da die Stadt Chemnitz diesbezüglich Auflagen erteilt hatte. Aber damit konnten wir leben. Am 13.08.2009 wurde der Bauvertrag abgeschlossen.
Papier, Papier, Papier
Zunächst galt es, die Finanzierung zu klären. Von hanlo war uns Herr Löwe als Finanzierungsberater empfohlen worden. Eine gute Empfehlung, denn so konnten wir Zinsvorteile nutzen und er übernahm für uns einen Großteil des Antragsprozedere. Nachdem alle Unterlagen eingereicht waren, erhielten wir wenige Tage später die Darlehenszusage. Anfang September 2009 besuchte uns die Architektin Frau Schlage. Mit ihr verbrachten wir einen langen Nachmittag am Computer, um unser Haus von innen und außen zu planen. Die Anordnung der Fenster, die Grundrisse der Zimmer, der beste Platz für die Badewanne (ja, auch das ist wichtig), die Außenansicht und vieles andere musste entschieden werden. Wenige Tage später erhielten wir von ihr einen dicken Brief, der unseren Bauantrag in 3-facher Ausfertigung enthielt. Am 22.09.2009 ging dieser Antrag zum Baugenehmigungsamt. In der folgenden Woche ging der Papier-“krieg“ weiter, denn wir hatten einen Notartermin für den Grundstückskauf. Dort lernten wir Herrn Schwarz kennen, den Vertreter der Eigentümerfirma. Von all dem, was der Notar uns in rasendem Tempo an rechtlichen Klauseln und Bestimmungen vorlas, konnte einem ganz schwindelig werden. Und wenn wir daran dachten, dass das Grundstück noch immer mit Schutt und versiegeltem Betonboden beladen war wie im Juni, dann wurde uns gleich noch mehr schwindelig. Aber es sollte alles gut werden. Wiederum eine Woche später ging es noch einmal zum Notar wegen der Grundschuldbestellung für die Bank.
Bemusterung
Ein Termin folgte auf den nächsten, denn Anfang Oktober 2009 bekamen wir von hanlo eine Einladung für die Bemusterung im Bauherrenzentrum in Freiwalde. Also machten wir uns am 12.Oktober 2009 bei Temperaturen um den Gefrierpunkt auf in den südlichen Spreewald. Dort trafen wir Herrn Schmidt wieder, der uns beide Tage sehr herzlich begleitete, Tipps gab und mit uns eine Werksführung machte. Der computergesteuerte Ablauf, die millimetergenauen Zuschnitte und die mit fertigen Hauswänden beladenen Lkw mit Autokennzeichen aus halb Europa waren wirklich sehr beeindruckend. Auch im Hotel, dass hanlo für uns buchte und bezahlte, haben wir uns sehr wohl gefühlt. Dafür an dieser Stelle nochmals vielen Dank. Aber die Hauptsache war ja unsere Bemusterung. Frau Starke nahm uns in Empfang und führte uns charmant und kompetent durch die nächsten beiden Tage. Allen künftigen Bauherren kann man wirklich nur empfehlen, sich vorher zu Hause einige Zeit zu nehmen, um sich z. B. zu überlegen, in welchen Räumen man Fliesen an der Wand oder auf dem Fußboden haben möchte, welche Art von Fenstern und Zimmertüren es denn sein soll oder wie die Armaturen im Bad aussehen sollen. Wir haben daher im Vorfeld einfach mal einen „Bummelnachmittag“ in einem Baumarkt gemacht, um eine ungefähre Vorstellung von der Angebotsvielfalt und den Unterschieden zwischen den einzelnen Angeboten zu bekommen. Außerdem kann man bei der Bemusterung einiges an Zeit sparen, wenn man sich vorab einen Elektroplan erstellt, aus dem hervorgeht, an welcher Stelle in welchem Zimmer wie viele Steckdosen und Lampen sein sollen. Höhepunkt des zweiten Bemusterungstages war natürlich die Planung der Küche. Und die ging schneller als erwartet, denn man kann den Aufbau und jede Änderung bei Möbeln und Küchengeräten gleich mit am Computer verfolgen, so dass man am Ende quasi schon fast ein Foto der fertigen Küche mitnehmen könnte. Insgesamt waren es zwei sehr intensive Tage, in denen viele Entscheidungen zu treffen waren, die uns aber auch gut gefallen haben. In den meisten Fällen haben uns die Standard-Angebote von hanlo überzeugt, nur die Auswahl der passenden Haustür hat hier etwas länger gedauert. Der Aufpreis für die Nicht-Standard-Dinge blieb am Ende im Rahmen, hier schlug am meisten die Entscheidung für eine Zisterne zu Buche.
Atempause
In den folgenden Wochen wurde es etwas ruhiger. Wir zahlten erste Rechnungen und Gebührenbescheide, schlossen Bauleistungs- und Bauherrenhaftpflichtversicherung ab, beantragten beim Vermessungsamt schon mal eine Hausnummer und nahmen Gespräche mit dem örtlichen Energieversorger zwecks Gas-, Strom- und Wasserversorgung auf. Das Baugenehmigungsamt hatte uns mitgeteilt, dass nun alle Unterlagen vorlägen und die Baugenehmigung bis spätestens Ende Januar 2010 erteilt werden würde. Vorher allerdings mussten wir noch ein Formular ausfüllen, in dem wir erklärten, dass wir nicht beabsichtigen, auf dem leeren Gelände Bäume zu fällen. Ab und zu machten wir auch mal einen Spaziergang zum Baugelände, aber die Schutthaufen, so weit wir das vom verschlossenen Tor aus sehen konnten, schienen nicht kleiner zu werden. Freunde und Verwandte hatten auch schon manchmal mit einem leicht entsetzten Unterton in der Stimme gefragt: „Was, dort wollt Ihr bauen? Na, da können wir ja erst frühestens in zwei Jahren zur Einzugsparty kommen.“ Wir warteten also auf den Vollzug unseres Grundstückskaufs und stellten uns gedanklich schon auf eine ruhige Adventszeit ein. Aber es sollte alles ganz anders kommen.
Aufregung auf dem Amt
Am 25.11.2009 bekamen wir einen Brief von hanlo, in dem uns mitgeteilt wurde, dass am 09.12.2009 unser Haus geliefert würde. Hilfe, was?!! Wir haben doch noch gar keine Baugenehmigung! Und Grundstückseigentümer sind wir auch noch nicht! Ein Anruf bei Herrn Schmidt brachte Beruhigung, der Hausliefertermin war damit erst mal hinfällig. 5 Tage später kam die Nachricht vom Notar, dass wir nun Grundstückseigentümer sind. Und noch 3 Tage später kam ein Anruf von Herrn Brandner von hanlo, dass unsere Baugenehmigung fertig sei und er sie am nächsten Tag mit uns zusammen beim Baugenehmigungsamt abholen wolle. Außerdem seien die Haussegmente produziert und warteten auf dem Lkw nur darauf, ausgeliefert zu werden. Am nächsten Tag kam bei Herrn Brandner ein Termin dazwischen, also machte ich mich allein auf den Weg zum Amt. Dort wurde mir erstmal etwas schroff mitgeteilt, das die Baugenehmigung keineswegs fertig ist und es noch einigen Klärungsbedarf gäbe. Auf einmal war ich gleich von 4 Amtsdamen umgeben, die alle auf mich einredeten. Da ich selber auf einer Behörde arbeite, bin ich (so hoffe ich jedenfalls) ruhig und freundlich geblieben. Es stellte sich heraus, dass 2 der Damen vom Umweltamt waren und dass das Umweltamt Bedingungen an die Erteilung der Baugenehmigung stellte. Da es sich um das Betriebsgelände einer ehemaligen Gießerei handelte, wollten sie Bodenproben nehmen, um den Boden auf irgendwelche Schadstoffe zu untersuchen. Sie hätten vor, diese Bodenproben noch am selben Tag zu nehmen und die Auswertung würde ca. 3-4 Tage dauern. Zwischen den Zeilen hörte ich heraus, dass hanlo wohl etwas Druck gemacht hatte, um die Baugenehmigung doch eher als Ende Januar 2010 zu bekommen. An diesem Nachmittag glühte mein Handy. Zuerst einmal rief ich meinen Lebensgefährten an, um „Amtsbericht“ zu erstatten. Wenig später rief die Fa. Fenger an, um mir mitzuteilen, dass am nächsten Tag der Bau der Bodenplatte beginnen sollte. Auch das noch! Ich telefonierte mit Herrn Schmidt, bekam dann noch einen Anruf der Dame vom Umweltamt, dass die Bodenprobe entnommen worden ist und abends kurz vor 18 Uhr erreichte mich noch ein Anruf aus dem Baugenehmigungsamt. Die gute Frau teilte mir mit, dass die Baugenehmigung jetzt doch fertig sei, allerdings mit den Auflagen des Umweltamtes, und ich könnte sie nun doch am nächsten Tag abholen. Was ich natürlich auch tat.
Es geht los!!
Eine Woche später traf ich mich mit unserem Bauleiter, Herrn Ruft. Er war extra mal nach Chemnitz, gekommen, um sich die Baustelle anzugucken. Und bei diesem Termin traute ich meinen Augen nicht - unser Grundstück wurde vom Schutt beräumt und auch der versiegelte Boden war aufgebrochen und beräumt worden. Das Tor stand offen und so stand ich das erste Mal auf unserem Grundstück - irgendwie ein erhebendes Gefühl. Wenige Tage später bekamen wir ein Schreiben des Umweltamtes, in dem uns mitgeteilt wurde, dass bei der Beprobung des Bodens unserer künftigen Hausfläche „keine Überschreitung der Prüfwerte für die Nutzungskategorie Wohngebiet“ festgestellt wurden. Allerdings sei dann eine weitere Beprobung bei der Nutzbarmachung des Grundstücks, sprich Anlegen des Gartens, nötig. Für uns hieß das, die Auflagen des Umweltamtes sind erfüllt - jetzt steht dem Baubeginn nichts mehr im Wege.
Fotostrecke
„Weihnachtsgeschenke“
Zwischen Weihnachtsfeiern mit Kollegen, Kindergeburtstagstrubel mit unserer Tochter und den unvermeidlichen Geschenke-Käufen kamen drei verschiedene Briefe von hanlo mit drei verschiedenen Haus-Lieferterminen, aber schließlich stand dann doch der 05.01.2010 als Termin fest. Außerdem schickten uns die Stadtwerke ein Angebot für die Erschließung des Grundstückes mit Strom, Gas und Wasser. Aber konnte das, was dort drin stand, denn überhaupt stimmen? Lt. Grundstückskaufvertrag hatte der Grundstückseigentümer uns doch ein erschlossenes Grundstück verkauft. Wie wir von den Stadtwerken erfuhren, existierte zwischen ihnen und dem vorherigen Grundstückseigentümer überhaupt kein Erschließungsvertrag. Somit waren wir für die Stadtwerke der einzige Vertragspartner und sollten nun gleich mal die komplette Erschließung von der Straßenmitte bis ins Haus allein bezahlen. Ein zähes und langwieriges Ringen um Aufklärung begann. Inzwischen hatten wir auch die Auflassungsvormerkung vom Grundbuchamt bekommen und planten schon die Weihnachtsferien, da erreichte uns ein Anruf der Fa. Fenger, dass die Bodenplatte noch vor Weihnachten gelegt werden solle. Waren die sich da ganz sicher? Schließlich herrschten gerade Temperaturen von tagsüber minus 10 und nachts minus 15 Grad. Aber am 18.12.09 ging es trotzdem mit Vorbereitungs- und Erdarbeiten los. In der folgenden Woche hatten sich die Temperaturen auf tags plus 3 und nachts minus 3 Grad etwas beruhigt und so wurde am 22.12.2009 tatsächlich unsere Bodenplatte gegossen. Wir schauten zu und waren beeindruckt vom flotten Ablauf der ganzen Sache. Das war doch mal ein tolles Weihnachtsgeschenk!
Ruck-Zuck-Rohbau
Am Silvesterabend hatten wir als Glücksbringer eine Flasche Sekt auf unsere Bodenplatte gegossen, auf dass es ein gutes neues Jahr werden würde! Doch als wir am Neujahrsmorgen aus dem Fenster schauten, sahen wir eine tief verschneite Landschaft. Außerdem rief uns ein Herr Exner an und teilte uns mit, dass er unser neuer Bauleiter sei, da sich Herr Ruft bei Eis und Schnee den Ellbogen verletzt hatte. Die Temperaturen waren wieder merklich gefallen, trotzdem blieb es beim Haus-Liefertermin 05.01.10. Auf unsere telefonische Frage bei Herrn Brandner, ob denn minus 10 Grad nicht wirklich etwas zu kalt für einen Hausbau wären, hörten wir am anderen Ende der Leitung ein mildes Lächeln und den Satz: „Ach wissen Sie, wir bauen auch Häuser in Norwegen und dort herrschen manchmal noch ganz andere Temperaturen.“ Allen Unkenrufen zum Trotz haben Fertighäuser eben doch viele Vorteile. Am Abend vorher schippten wir bei Einbruch der Dunkelheit noch zwei Stunden die Einfahrt vom Schnee frei. Und dann war der große Tag da! Morgens 9 Uhr stand ich bei strahlendem Sonnenschein, aber minus 11 Grad auf unserer Baustelle und konnte zusehen, wie die Außenmauern des Erdgeschosses aufgestellt wurden. Der Bautrupp um Herrn Schulze und seine Mannen fand das Wetter nach eigenen Worten super, hundertmal besser als Schnee oder Regen, nur Herr Exner fror erbärmlich und holte sich wohl an diesem Tag beim nahe gelegenen Bäcker mehrere Tassen heißen Kaffees. Nur einen Tag später standen auch die Außenmauern des Obergeschosses, einfach unglaublich, wie flott das vorwärts ging! Ich konnte an diesem Abend schon in meinem eigenen Haus stehen. Und in diesem Tempo ging es weiter, denn schon zwei Tage später war auch das Dachgerüst fertig. Zum Glück war das Dach dann schon mit Folie abgedeckt, denn am nächsten Tag gab es wieder Neuschnee und wir hatten nachts immer noch Temperaturen bis minus 10 Grad. Was für eine Woche! Was für ein Start ins neue Jahr! Da konnte man sich schon erst mal ein Schlückchen Sekt gönnen und tief durchatmen. Da der Bautrupp um Herrn Schulze nur noch eine Woche da sein würde, organisierten wir ganz kurzfristig das Richtfest. Leider konnten mehrere der an unserem Bau Beteiligten wegen anderer Termine, Krankheit oder kaputtem Auto nicht dabei sein und auch die Wetterlage ließ keine ausschweifende Feier zu, aber mit den Bauleuten und einigen Verwandten und Freunden war es dennoch recht gemütlich. Eine richtig große Party haben wir uns nun für den Einzug im Sommer vorgenommen und dort wird der Wettergott hoffentlich mal auf unserer Seite sein.
Innenausbau
Am 15.01.2010 war unser Dach fertig gedeckt und der Rohbau damit beendet. Die Dekra hatte bei der Abnahme keine größeren Mängel feststellen können. Ein fehlendes Außenfensterbrett und die fehlende Fallrohrklappe an der Regenrinne noch anzubringen, das sollte wirklich kein Problem sein. Wir verhandelten immer noch mit den Stadtwerken und dem vorherigen Grundstückseigentümer wegen der Erschließung, waren aber noch keinen entscheidenden Schritt weitergekommen. Vom Vermessungsingenieur hatten wir inzwischen einen Lageplan mit den genauen Messdaten unseres Grundstücks bekommen. So konnte man sich nun langsam ein genaueres Bild von der wirklichen Größe des Grundstücks machen und erste Träume und Ideen für die Gartengestaltung begannen zu reifen. Die Vorschläge der einzelnen Familienmitglieder reichen übrigens von Fußballfeld über Kräutergarten bis hin zu Hasen- und Meerschweinchenzuchtanlagen. Mal sehen, welcher Vorschlag gewinnt. Das Städtische Vermessungsamt hatte uns nun auch eine offizielle Adresse zugeteilt. Es ist schon erstaunlich, mit wie vielen Behörden, Institutionen und Firmen man es während eines solchen Hausbaus zu tun bekommt. Der Papierkram füllt inzwischen zwei dicke Ordner. Der Innenausbau begann mit einer Absprache mit dem Elektriker. Der örtliche Kabelanbieter hatte uns mitgeteilt, dass in unserer Straße keine Kabel liegen und somit erst von der nächsten Querstraße zu uns gezogen werden müssten. Einen horrenden Kostenvoranschlag, der sich noch dazu auf das gesamte Baugebiet und nicht nur auf unser Grundstück bezog, hatte man uns auch gleich mitgeschickt. Also vereinbarten wir mit dem Elektriker, dass er uns zusätzlich zu den Standardaufgaben noch die Voraussetzungen für eine Schüssel auf dem Dach schaffte, damit wir unabhängig von jeglichen Kabelanbietern waren. Auch mit der Telekom kamen wir zwecks Telefon und Internet recht schnell ins Geschäft. Wenige Tage später hatten wir die Absprache für den Sanitär-Rohbau. Hier lief alles glatt und bereits eine Woche später hatten der Elektriker und die Sanitär-Handwerker ihre Arbeiten beendet. Nun ist es Mitte Februar und noch immer herrscht tiefster Winter. Glaubt man den Meteorologen, so ist dies der frostigste und schneereichste Winter der letzten 30 Jahre. Muss das denn ausgerechnet dann sein, wenn wir unser Haus bauen?! Jetzt sitzen wir sozusagen auf dem Trockenen, denn bei Frost kann kein Außenputz angebracht werden, es kann kein Fußbodenestrich gelegt werden und eine Solaranlage baut auch keiner aufs Dach, wenn das Baugerüst total vereist ist. Es soll jetzt bitte endlich ganz schnell Frühling werden! Damit unser Hausbau weitergehen kann, und damit wir endlich die dicken Winterklamotten wegräumen können und nicht mehr mühsam durch die Schneemassen stapfen müssen. Also hoffentlich bis bald bei Teil 3 unseres Bautagebuchs...
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