Bautagebuch / Erfahrungsbericht Familie W. aus Leipzig - Teil 1

 

Willkommen in unserem persönlichen Bautagebuch "Unser (langer) Weg ins eigene Haus". Unterteilt in einzelne Bauphasen wollen wir Euch über unseren Hausbau mit HANLO berichten. Relativ zeitnah werden wir hier alle Neuigkeiten rund um unser Haus posten.

 

... Übersicht / Startseite / Wer wir sind ... / Die Reise beginnt ... / Von Brombeeren, die sich nicht unterkriegen lassen ...

... vor dem Bau / Hauskauf / Grundstück nur als Geldanlage, oder tatsächlich bebauen? ...

... Bemusterung 2./3. Juli 2009 und das erste Mal Rasenmähen auf dem eigenen Grundstück ...

... der Bau unseres Hauses ...

... der Einzug ins neue Haus ... (noch nicht geschrieben)

 

 

Wer wir sind ...

Bevor wir beginnen, unsere lange Reise ins eigene Heim in kurze Worte zu fassen, um sie der interessierten Öffentlichkeit zu schildern, wollen wir uns als Bauherrenfamilie kurz vorstellen. Wir sind drei, nein eigentlich fünf neue potentielle Bewohner des Traumhauses unserer Wahl. Von den fünf Lebewesen sind zwei mit besonders viel Fell. Hemingway ein Irisher Setter und Desiré, eine alte Katze, die ihre Versorger und den Hund gut im Griff hat. Die übrigen künftigen Bewohner sind eine gebürtige Grazerin (35 J.), ein gebürtiger Leipziger (37 J.) und eine deutsch-österreichische weibliche Mischung (11. J. mit altersbedingten Verhalten).


Die Reise beginnt ...

im Oktober 2005 mit einem Mandantengespräch, in dem es um einen gescheiterten Grundstückskaufvertrag geht. Der geschädigte Käufer lies sich nicht entmutigen und hatte während des Schadensersatzprozesses gegen den alten Verkäufer wieder ein Grundstück im Auge. Problematisch war für ihn nur, dass es für eine oder zwei Personen zu groß war. Die Suche nach einem weiteren Mitkäufer wurde betrieben und an uns der Vorschlag herangetragen, doch einen Teil des Grundstücks mitzuerwerben. Das Grundstück befindet sich in Markkleeberg an einem See, der im Zuge der Rekultivierung der alten Tagebaugebiete um Leipzig herum entstanden ist. Da die Lage des Grundstücks mitten in einem entstehenden Naherholungsgebiet als günstig erschien, war nur noch die Frage des Kaufpreises entscheidend. Da die drei Preismerkmale eines Grundstücks (Lage, Lage, Lage) mit einer glatten 1 zu bewerten waren aber der verlangte Preis deutlich darunter lag, haben wir die Entscheidung zum Kauf gefasst und unmittelbar vor Weihnachten den Kaufvertrag unterschrieben und (angesichts der auslaufenden Eigenheimzulage) noch am 29.12.2005 einen Bauantrag gestellt. Was wir damals noch nicht wussten, war, dass sich die Eigentumsumschreibung nahezu 3,5 Jahre hinziehen würde. Erst im März 2009 wurde die Eigentumsumschreibung im Grundbuch eingetragen, so dass wir auch wirklich Eigentümer des Grundstücks geworden sind. Hintergrund war der Kauf des Grundstücks von einer Erbengemeinschaft, deren Zusammensetzung - wie sich erst im Nachhinein herausgestellt hat - nicht mit den tatsächlichen Verkäufern übereingestimmt haben. Zwischen der Beurkundung im Dezember 2005 und der Eigentumsumschreibung sind auch noch einige der betagten Erben verstorben, so dass ein einziges Chaos bestand. Deren Erben haben natürlich die zwischenzeitliche Wertsteigerung des Grundstücks mit  Interesse verfolgt. Erst massive Schadensersatzforderungen unsererseits haben den nötigen Druck aufgebaut und die Erfüllung des Kaufvertrages ermöglicht. Der Umstand, dass erforderliche nachträgliche Urkunden (Nachgenehmigungen von insgesamt 28 Erben etc.) einen Umfang von 30 Seiten hatten, lässt erahnen, welche Fehler auf der Seite der Verkäufer im Jahr 2005 gemacht worden sind. Sieht man von dem Umstand der entnervenden, jahrelangen Korrespondenz mit den Verkäufern ab, sind wir heute froh, dass wir an dem Grundstück "drangeblieben" sind. Die Lage und die Größe von ca. 1.400 m² mitten in einem Naherholungsgebiet mit altem Baumbestand, entschädigt für die Mühen.


Von Brombeeren, die sich nicht unterkriegen lassen ...

können wir unsere eigene Geschichte erzählen. Im Kaufvertrag war vereinbart, dass das Grundstück beräumt wird, denn der letzte Bewohner des Grundstücks ist Ende der dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts verstorben und seit dem hat die Natur ihre ungeahnte Kraft in Form von Brombeeren entfalten können. Leider gab es wegen der Beräumung wieder unterschiedliche Auffassungen über die Vertragsauslegung. Am Ende hat jedoch alles geklappt und dann standen wir Anfang Februar 2009 auf einem aufgewühlten Fleck Erde und konnten erahnen was es bedeutet, 1.400 m² im Sommer mindestens aller zwei Wochen mähen zu müssen. Meine Frau fragte mich immer, wie ich diese Größe bewältigen wolle. Ich habe angesichts des damals noch grünen Brombeerteppichs mit einer großzügigen halben Stunde Mäharbeiten gerechnet. (Wie sich heute herausstellt, ein Akt maßloser männlichen Selbstüberschätzung).

Bautagebuch / Erfahrungsbericht Familie W. Bautagebuch / Erfahrungsbericht Familie W.

Das Grundstück unberäumt und voller Brombeeren und der Rest eines alten Hauses

 

... zum nächsten Teil des Bautagebuches / Erfahrungsberichtes ...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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